Schattenplaner SchwarzwaldPrototyp

Was dieser Planer kann — und was nicht

Erstellt für die Schwarzwald Tourismus GmbH nach dem Gespräch vom 22. Juli 2026, erweitert auf Wunsch vom 4. August 2026 um den Schwerpunkt „freies Routing". Der Betrieb ist bis zum 30. September 2026 kostenfrei; danach wird über eine Fortführung entschieden. Damit die Voraussetzungen von Anfang an klar sind, steht hier alles Wesentliche offen — auch das, was der Planer bewusst nicht leistet.

Freier Routenplaner

Wie die Schattenberechnung funktioniert

Für jeden Wegabschnitt ist hinterlegt, wie hoch der Horizont ringsum ist (aus dem europäischen Höhenmodell Copernicus GLO-30, 16 Richtungen) und ob der Abschnitt im Wald liegt (aus OpenStreetMap). Zur gewählten Uhrzeit wird der Sonnenstand berechnet: Steht die Sonne tiefer als der Horizont in ihrer Richtung, liegt der Abschnitt im Geländeschatten. Dazu kommen Wald und Bewölkung aus der Wettervorhersage.

Jeder Abschnitt zählt nur einmal, nach der Rangfolge Gelände → Wald → Bewölkung. Ein Waldstück, das zugleich im Geländeschatten liegt, erscheint deshalb unter „Geländeschatten" — der Waldanteil der Tour ändert sich dadurch nicht. Bei tiefer Sonne wächst der Gelände-Anteil zulasten des Wald-Anteils.

Grenzen, die Sie kennen sollten

Vorberechnete Touren

Unter Touren stehen die fünf Wanderwege und sechs Radrouten aus der Zulieferung vom 22. Juli sowie 22 Genießerpfade aus OpenStreetMap. Für jede Tour und jeden der nächsten sieben Tage steht dort die beste Startzeit — der Zeitpunkt, zu dem der Schattenanteil über die gesamte Geh- oder Fahrzeit am größten ist. Bei Radfernwegen ist die Auswertung auf eine Etappe bezogen, die sich frei wählen lässt; POI-Ebenen sind dort standardmäßig aus, weil eine Ebene über 200 km hunderte Punkte einblendet.

Zwei der fünf Wanderwege fehlen in OpenStreetMap (U(h)rwaldpfad Rohrhardsberg und Teinacher Premiumweg). Ihre Linienführung stammt aus dem offenen GPX-Export der Tourseiten von schwarzwald-tourismus.info. Das ist zugleich das stärkste Argument für eine spätere Anbindung an my.toubiz: dann käme die Geometrie aus der eigenen Datenbank statt aus einer offenen Zweitquelle.

Einbetten

Beide Ansichten lassen sich unabhängig voneinander in eine bestehende Seite setzen — der freie Planer und die Einzeltour. Den fertigen Code gibt es unter Einbetten, wahlweise mit automatischer Höhenanpassung. Ein zweites Kartensystem ist nicht nötig: die Karte ist Maptoolkit im Stil „terrain", dieselbe wie auf den Tourseiten von Schwarzwald Tourismus.

Die Kartenkacheln holt der Server, nicht der Browser der Besucherinnen und Besucher — zum Kartenanbieter fließt damit keine Endnutzer-IP. Aus demselben Grund ist die Zoomstufe auf 15 begrenzt: darüber würde der Kachelbedarf das Monatskontingent des Kartenzugangs sprengen.

Was bewusst nicht enthalten ist

Datenquellen

Fragen, Fehler, Wünsche: Friedemann Schütz · f.schuetz@posteo.de